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Opel-Quatsch wird zum Sommertheater

Abgelegt unter Politik,Wirtschaft & Finanzen by Harry Kayne am 31. August 2009

Die Geschichte, um die Rettung des siechen Autoschraubers Opel mutiert langsam aber sicher zum Sommertheater. Nur erfordert es einen sehr schwarzen Humor, um sich für diese Schmierenkomödie zu erwärmen.

Wir haben einerseits General Motors (Amerikaner), der mittels der staatlichen Injektionsnadel wieder zum Leben erwacht ist. Und wir haben andererseits deutsche Politiker, die ein Erfolgserlebnis brauchen, um nicht letztendlich alle Stimmen an die Piratenpartei oder Horst Schlämmer zu verlieren.

Und inzwischen wirkt das ganze wie ein Boxkampf, bei dem der größere Boxer einfach den Kopf des anderen Boxers von sich weg drückt. Und was der andere produziert ist nur ´ne Menge Wind. Die Amis baden in ihrer eigenen Arroganz und zeigen den deutschen Hirnies, was ihr Krakele gegen einen echten Kapitalisten erreichen kann: Nämlich nichts. Am Ende werden Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier wieder einmal ziemlich wenig erreicht, dafür aber ziemlich viele Kilometer verflogen haben.

Tschüss Opel! War schön mit dir.

Aus dem Blog: Wörterkraftwerk

 

Ein Kommentar zu 'Opel-Quatsch wird zum Sommertheater'

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  1. Lutz Spilker sagte,

    am 31. August 2009 um 1:31 pm Uhr

    Hallo zusammen,

    eine wirklich excellente Glosse.

    Vielleicht erhitzen sich die Gemüter ein wenig höher und länger, als beim Kofferpacken von NOKIA aus NRW. Aber das Gejammer wird schnell wieder verstummen, die Solidarität um die Kollegen, Brüdern und Schwestern, deren Arbeitsplatz dahin ist, ebenfalls.

    Morgen steigt irgendjemand in ein Fenster, bestiehlt diese „armen“ Kollegen und die Welt ist wieder in Ordnung. Vielleicht stellt man bloß einen Koffer versehentlich ab und jagt den Mist hoch. Passt scho’…

    lG
    Lutz




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